Fussball
Fußball
Handball
Handball
Tischtennis
Tischtennis
Turnen
Turnen
Triatlon
Ausdauersport
Mtglied werden
Mitglied werden
Open menu
  • Start
  • Über uns
    • Spartenleitung
    • Athleten
    • Trainer
    • Teamsprecher TML
  • Berichte
    • Triathlon
    • Laufen
    • Radsport
    • Schwimmen
    • Verschiedenes
  • Trainingsangebot
  • Kleeblattultra
  • Termine

Dekoratives Bild

Dekoratives Bild

Dekoratives Bild

Dekoratives Bild

86. Waldkater Cross

Details
Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 28. November 2023

von Hendrik

Es ist der 26.11.2023 und heute ist der 2. Lauf der Syke-Weyher-Cross-Serie. Leider waren
aufgrund von Krankheiten lediglich 2 Ausdauersportler unter den 147 Teilnehmenden – aber
die waren hochgradig motiviert.
WaldkaterStart

Bei der kurzen Aufwärm-Runde haben wir begeistert festgestellt, dass die erwartete/befürchtete Schlammschlacht ausbleiben würde: das Wasser der ausgiebigen Regenfälle der letzten Tage war gut abgelaufen.

UWaldkaterRunm 11:45 Uhr fiel der Startschuss für die 6 Runden auf der abwechslungsreichen Strecke. Da es direkt zum Anfang und auch immer wieder auf der Strecke sehr eng war, dauerte es einige Zeit, bis wir in unseren „Flow“ kommen konnten.

Recht schnell fanden wir einen anderen Läufer (unseren „geheimen Pacemaker“), dem wir uns „an die Fersen“ hefteten.
Etwas vor der Hälfte unserer dritten Runde wurden wir schon vom später erstplatzieren Sebastian Kohlwes (Zeit 28:31 min) überrundet – sehr beeindruckend.

Wir liefen „unseren Stiefel“ weiter und wurden dabei von Jörg (&Hund) angefeuert und im Bild festgehalten.
Zum Ende hin hatte ich dann noch ein ganz bisschen mehr in den Beinen als Stephan und kam kurz vor ihm in einer Zeit von 40:05min (Gesamtwertung Platz 42 / 17. in meiner Altergruppe) ins Ziel.
Stephan belegte mit 40:13min Platz 46 in der Gesamtwertung und Platz 5 in seiner Altergruppe.

Vielen Dank an Stephan fürs „Ziehen“ und Jörg für die Bilder!

Hansa-Cross – bei „bestem“ Cross-Wetter

Details
Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 14. November 2023

von Kerstin

Im November-Nieselregen fanden die Crosslauf-Kreismeisterschaften auch in diesem Jahr wieder in Stuhr-Fahrenhorst statt – allerdings war das Teilnehmerfeld mit insgesamt 39 Meldungen recht übersichtlich und aufgrund von Thorstens Verletzung, musste ich die Farben des TSV alleine vertreten…

Der Startschuss für die 10 km fiel erst um 15:10 und so musste man sich schon sputen, um nicht im Dunkeln laufen zu müssen. Insgesamt galt es sechs „kurze“ Runden von ca. 1,6 km zu laufen, die jedes Mal über das Sportplatzgelände führten – und somit auch sechs Mal den „Anstieg“ hoch, bevor es durch matschiges Geläufig durch den Wald ging, dann wieder runter und flach“ zurück“ und in die nächste Runde.
Die Pfützen auf dem Flachstück füllten sich aufgrund des Dauerregens
auch, so dass echtes Cross-Feeling aufkommen konnte.
Vom Start weg waren bereits zwei
der jüngeren Starterinnen vor gelaufen, so dass ich an dritter Position liegend zum ersten Mal den Anstieg in Angriff nahm, aber dann wurde ich bei der ersten Abbiegung in den Wald von einer anderen Athletin überholt, so dass ich überlegen musste, ob bzw. wie ich reagiere: und entschloss mich, einfach mein eigenes Rennen zu laufen.
D
as sollte sich als die richtige Entscheidung herausstellen: bereits am Ende der Runde, beim Einbiegen ins „Stadion“, war ich wieder zu ihr auf- und habe sie überlaufen. Dadurch fühlte ich mich allerdings zunächst ein wenig gehetzt, weil ich befürchtete, dass sie mir „im Nacken“ Sitzen könnte…
Bis dann Martin
, mein privater „Streckenposten“, mir irgendwann zurief, dass ich „sichere Dritte“ sei. Also, konstant weiterlaufen, um auf den letzten paar hundert Metern noch ein oder zwei Überholmanöver durchzuführen, bevor es über die Ziellinie ging.
Die Uhr blieb bei 53:5
5 stehen und so war ich Gesamt-Dritte der Frauen, belegte den zweiten Platz in der Wertung der Kreismeisterschaften und gewann die AK W55 – ein gelungener Samstag-Nachmittag.

Hansa Cross Podium

85. Friedeholz Crosslauf / 1. Lauf der Syker-Weyher-Cross-Serie

Details
Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 07. November 2023

von Stephan

Einen Tag vor dem Crosslauf haben wir den Saisonabschluss mit der Mannschaft gefeiert (Bericht wird sicherlich folgen). Zum Glück gab es keine Verluste ;-) und so waren Kerstin, Thorsten, Hendrik und Stephan an der Startlinie für die Langstrecke (10,3 km). Insgesamt sind an diesem Tag 260 Läufer/innen an den Start gegangen.

FriedeholzStephanFriedeholzThorsten

Der Herbst ist da! Es hat den Morgen immer wieder geregnet, aber pünktlich zum Start um 11:45 Uhr hörte der Regen auf.
Die Strecke war durch den Regen der vorangegangenen Tage sehr matschig.

Wie nicht anders erwartet, kam Thorsten als Erster von uns Vieren ins Ziel (44:44 min). Leider ist er kurz vor dem Ziel umgeknickt. Wahrscheinlich ist es zum Glück nur eine kleine Bänderdehnung.

Ins Ziel folgten Stephan mit  50:10 min, Hendrik mit 50:23 min und Kerstin mit 54:46 Min.
Kerstin versüßte sich damit ihren Geburtstagsmorgen. 

Trotz der Bodenverhältnisse waren es schöne drei Runden durch den Syker Wald.
Der nächste Lauf der Cross-Serie ist am 26.11. in Melchiorshausen beim Waldkater.

 

Oldenburg Marathon am 15. Oktober 2023 - Theoretische Zielzeit? Tatsächliche Zielzeit? Frust? Zufriedenheit? Bestleistung? Graupelschauer? Sonnenschein? Viele Zuschauer? Leerer Zielkanal? Taktikwechsel während des Rennens?

Details
Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 17. Oktober 2023

von Thorsten

Der Marathon in Oldenburg sollte ursprünglich ein spätes Saisonhighlight werden, mit einer neuen Bestzeit für mich auf einer flachen Marathonstrecke. In der Vorbereitungsphase hatte ich jedoch eine Coronainfektion, sodass ich meine geplante Zielzeit -ohne das notwendige optimale Training- etwas korrigieren musste.

Um 5 Uhr klingelte der Wecker in Martfeld. Haferschleim mit getrockneten Aprikosen und Äpfeln, Kaffee, Getränk mit Magnesium. 6 Uhr Abfahrt nach Oldenburg. Noch war es dunkel, dann kam der Regen. Den Blick auf die Wettervorschau hatte ich leider vergessen. Ich hatte eine Fleecejacke an; mal schauen … . 7 Uhr in Oldenburg, Startunterlagen abgeholt. Mit dem Shuttelbus zum Start nach Edewecht, Starkregen. Noch eine ¾ Stunde Aufenthalt im Schulzentrum, direkt an der Startlinie. Umziehen, Füße eincremen, Klamottenbeutel abgegeben. 9 Uhr Start der ca. 230 Marathonteilnehmer. SONNENSCHEIN! Läuft!

Für einen Wettkampf habe ich immer einen Race-Plan. An den ich mich (manchmal) halte. Bei einem Marathon sind es klassisch die Durchlaufzeiten, bzw. die Pace. So auch heute.

Ich bin locker losgelaufen, bin schnell in den Rhythmus gekommen, habe meine Arme dynamisch mitgenommen und eine hohe Trittfrequenz beibehalten. Ich war zu schnell unterwegs. Allerdings waren meine Pulswerte vergleichsweise niedrig, auf den ersten fünf Kilometern im Mittel bei 142. Entsprechend fühlte ich mich auch ganz gut. Ganz bewusst(!) änderte ich jetzt meinen Plan: Ich schaute nicht mehr auf die Geschwindigkeit, sondern nahm nur den Pulswert als Referenz – solange der unter 150 blieb, wollte ich das schnelle Tempo beibehalten.

Neben dem herrlichen Sonnenschein (der zwischendurch nur für ca. 5 Minuten durch einen heftigen Graupelschauer unterbrochen wurde) hatte ich einen weiteren Grund zur Freude – ich hatte einen Läufer „gefunden“ und wir haben uns perfekt ergänzt, mal lief er vorne, mal machte ich Druck, das harmonierte wunderbar und machte viel Spaß, gerade auch, weil vor uns die Spitzengruppe mit fünf Sportlern bereits außer Sichtweite war und sich hinter ebenfalls ein Loch auftat.

IMG 5390Die ersten 35 km von Edewecht bis an die Stadtgrenze von Oldenburg waren ein herrlicher Landschaftslauf. Sporadisch mit einigen Zuschauern, mit teilweise sehr langen Geraden – die mir extrem viel Spaß machten. Ich visualisierte immer wieder den Laufstil von Anne Haug (die heute Morgen auf Hawaii bei der Ironman WM gestartet war) und genoss es, mich auf diesen langen, flachen Passagen voll auf meinen Rhythmus zu konzentrieren. Diese ebene Landschaft war ein schöner Gegensatz zu meinen Bergläufen.

Durchgangszeit Halbmarathon 1:26:39 Stunde. Läuft!
Durchgangszeit 30 km 2:03:46 Stunden, bisher eine Pace von 4:08 min/km und ein Durchschnittlicher Puls von unter 150. Läuft!

Kilometer 35: Leni, die mit ihrer Fußballmannschaft in Oldenburg war, lief ein Stück mit mir. Ich war weiterhin erstaunlich locker. Problemlos bin ich ein paar Meter rückwärts gelaufen habe kurz gequatscht.

Jetzt waren wir in Oldenburg und die Zweisamkeit nahm ein Ende. Denn die Strecke war jetzt … VOLL. Wir Marathonläufer mussten noch eine Runde durch Oldenburg drehen und liefen jetzt in den riesigen Pulk aus von Halbmarathonläufern (1.500 Starter) und Staffelläufern, die um 11 Uhr auf ihre Innenstadtrunden geschickt wurden.

Mein letztes Energiegel hielt ich bis zum Ziel in meiner Faust, weil ich entweder die Getränkestation vor lauter Läufern zu spät gesehen hatte oder ich hätte anstehen müssen, um ein Wasser zu erhaschen. Egal. Eigentlich ist ein „Slalomlauf“ recht kurzweilig, am Ende eines Marathons ist das aber hart! Ich wollte ins Ziel. Immer schwerer wurde mir das Lächeln. Und ich lächelte, denn meine Zielzeit von unter drei Stunden war mir sicher! Breite Straßen, völlig voll mit den tausend Halbmarthon-Läufern – und keiner von den lief ins Ziel, denn die mussten alle noch eine weitere Schleife durch Oldenburg drehen.

Wo war das Ziel? Meine Uhr zeigte mittlerweile 43 km und ich ahnte Böses. Leider war ich mit dem „Strom“ mitgerissen worden und hatte wohl den Abzweig zum Zieleinlauf verpasst. Umdrehen und entgegen der Massen wieder zurück. Ja, tatsächlich, da war ein kleiner Abzweig in einem 90 ° Winkel von der Laufstrecke und zwei Helfer mit Pappschildern. Hinein in den Zielkanal. Kein (!) Zuschauer stand da, die standen alle noch an der Strecke und feuerten die Halbmarathonläufer an. Außer uns paar Marathonis lief ja auch gerade niemand ins Ziel.

3:02:35 Stunden war meine tatsächliche Zieleinlaufzeit. Immer noch deutlich besser als erwartet. Platz 9 – super. Strava zeigt mir eine Marathondurchgangszeit von 2:54:59 Stunden an. Dennoch war ich frustriert. Aber Warum? Wegen dem Missgeschick, wegen den paar Minuten Zeitdifferenz, wegen Platz 9 statt Platz 6? So wichtig ist mir das doch gar nicht. Daran lag es auch nicht, aber das wurde mir erst auf der Heimfahrt bewusst. Ich war enttäuscht, weil der Augenblick gefehlt hat, freudestrahlend und zufrieden über die Ziellinie zu laufen. Diese positiven Emotionen sind doch die wirkliche Belohnung nach 3 Stunden Ausdauersport.

IMG 5385

Jetzt habe ich meinen Frust aufgearbeitet. Mittlerweile ist meine Stimmung wieder gut. Und, ja, es ist auch nur Sport, nicht das Wichtigste. Ich bin zufrieden und das Lächeln ist wieder da. Es war ein nahezu perfekter Lauf! Und mit Sicherheit nicht der Letzte, denn ich weiß was heute fehlte und umso mehr freue ich mich auf den nächsten Wettkampf und ich freue mich auf die Emotionen, die ich beim nächsten Zieleinlauf dann doppelt genießen werde!

6. Rodewalder Eulenlauf

Details
Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 12. Oktober 2023

von Kerstin

Wie bereits vor 4 Jahren bei meinem ersten Start beim Eulenlauf, stand eigentlich eine (langsame) 15 km-Einheit auf dem Trainingsplan, aber ich hatte keine rechte Lust, wieder einmal einsam meine Runde „rund um Diensthop“ zu absolvieren und da kam mir in den Sinn, dass doch der Eulenlauf in Rodewald stattfindet!
Morgens kurz beim Trainer nachgefragt, ging es um 12:45 h auch schon los, um noch rechtzeitig meine Nachmeldung machen zu können. Start für die „große Runde“ über 13 km war pünktlich um 14:30 h und ich war mir nicht sicher, ob ich den Lauf wirklich als „Rennen“ oder Trainingslauf absolvieren wollte!?

Eulenlauf RodewaldNachdem der erste Kilometer in 4:56 min absolviert war, schien es eher in Richtung Wettkampf zu gehen, aber ich versuchte dennoch, etwas zurückhaltend zu bleiben. Aber natürlich ist es immer verlockend, doch ein wenig aufs Tempo zu drücken, wenn weitere LäuferInnen vor einem sind – zumal das Frauenfeld übersichtlich war und ich ggf. einen Podiumsplatz würde ergattern können.
Die Strecke führte zunächst bis km 8 über asphaltierte Wirtschaftswege und danach dann ca. 2 km über befestigte Wald-/Schotterwege, bevor die Strecke nochmals zurück auf Asphalt wechselte und dann auf den letzten 2 km nochmals über Waldwege… zwischen km 6 und 7 hatte ich die beiden (in Sichtweite) vor mir laufenden Frauen ein- bzw. überholt, hatte aber seit km 8 jemanden in „Hörweite“ hinter mir – aber die Schritte schienen nicht bedeutend näher zu kommen und ich konzentrierte mich darauf, mein Tempo möglichst konstant zu halten, um ein Überlaufen zu verhindern.

Auf dem letzten Kilometer wollte ich mir auf gar keinen Fall mehr die bisherige Platzierung nehmen lassen und legte nochmal „eine Schippe“ drauf – so gut es ging jedenfalls. Bereits nach relativ kurzer Zeit ging bereits die Siegerehrung über die Bühne und ich wurde zunächst als Siegerin der AK W55 aufgerufen – und kurz danach dann auch als Gesamtdritte bei den Frauen!
Mit einer Zeit von 1:05:31 über 13km war ich durchaus zufrieden und später auch froh, dass ich mich so reingehauen hatte: die vierte Frau, ebenfalls aus der AK W55, kam nur 27 Sekunden nach mir ins Ziel!

Das Wetter hatte es auch gut mit uns gemeint: es war mit 18°C fast schon ein bisschen warm, aber immerhin bewölkt, der Wind wurde meist durch die Bäume abgehalten und trocken geblieben ist es auch!
Die „neue“ Strecke (neu gegenüber meinem ersten Start) war deutlich schöner, es waren einige Bekannte mit auf der Strecke, mit denen vorher/nachher gequatscht wurde und die Organisation war wiederum sehr gut ein rundum gelungener Samstag-Nachmittag!

18. swb-Marathon / Mein 1. Marathon

Details
Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 03. Oktober 2023

von Stephan

Anfang dieses Jahres war ich sportlich sehr unzufrieden mit mir. Also brauchte ich ein neues sportliches Ziel, was mich antreibt. Im Gespräch mit meiner Frau kam dann irgendwann die Frage:

,,Wie sieht es eigentlich mal mit einem Marathon aus?“

Ja das ist es! Es folgte direkt am 31.01. die Anmeldung für den 18. swb-Marathon. Nun hatte ich 9 Monate Zeit um mich vorzubereiten.

In der Vorbereitung merkte ich, dass mir die langsamen Long Runs besonders gut gefallen und die Vorfreude stieg dabei immer mehr. Die mentale Vorbereitung passierte parallel zur körperlichen: Was setzt man sich für Ziele für den 1. Marathon? Ganz klar: erstmal finishen! 42,195 km können sehr lang werden. Mit einem kleinen Auge schielte ich auf die sub 4 Stunden Marke. Das wäre eine Pace von 5:40 min/km.

In den letzten Zügen gönnte ich meinen Beinen etwas mehr Ruhe und einen Tag vor dem großen Tag gab es Zuhause für mich extra eine Pasta Party.

Bremen2Nun war es soweit: Pünktlich am 01.10. um 5:30 Uhr klingelte der Wecker. Das Wetter hätte besser nicht sein können. Angekommen in Bremen waren wir beeindruckt von der Stimmung am Start. Punkt 9:30 Uhr fiel der Startschuss, ca. 1 Minute später lief ich über die Startlinie. So nun jetzt nur nicht zu schnell loslaufen. Erstaunlicher Weise war mein Wohlfühltempo bei einer Pace von 5:35 min/km. Ob ich das durchhalte? Als der Halbmarathon geschafft war, fühlten sich die Beine immer noch gut an und mit einer HM Zeit von 1 Std 57 Min lag ich im Soll. Ich nahm alle 7 Km ein Gel zu mir und blieb an jeder Verpflegungsstation kurz stehen. Ungefähr bei Kilometer 25 stießen die Halbmarathonis dazu. Für die Psyche war das gar nicht gut, denn von da an wurde ich nur noch überholt. Aber bei Kilometer 28 sah ich zum ersten Mal meine Familie wieder. Die Kinder hatten extra noch Plakate für mich gemalt. Das gab einen besonderen Kick. Leider bin ich nicht verschont geblieben und der Typ mit dem Hammer kam nach 30 km. Mein Tempo konnte ich nicht mehr halten und die 4 Stunden Marke hatte ich bereits bei Kilometer 32 abgeschrieben. Fast am Ende der Strecke, ging es durch das Weserstadion (mit Hannover 96 Trikot☺), was mich auch wieder gepusht hat. Nach weiteren Tiefs auf den letzten Kilometern, kam ich überglücklich mit einer Zeit von 4:12:56 Std. ins Ziel an. Die Erfahrung, einen Marathon geschafft zu haben, ist einfach überwältigend.

Bremen1

Ein großer Dank geht an meine Familie, die viele Kilometer zurückgelegt haben um mich an mehreren Punkten der Strecke anzufeuern. Außerdem einen Daumen hoch für die Zuschauer, die auf der Strecke für unglaubliche Stimmung gesorgt haben. Auch ein großes Lob an die Veranstalter. Der Marathon war perfekt organisiert.

P.S.: Für den nächsten swb-Marathon in Bremen am 06.10.24 habe ich mich wieder angemeldet.

1. Kleeblattultra-100Meilen-Lauf in Schwarme

Details
Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 03. Oktober 2023

von Martin

KleeblattUltraLogoNach dem Aus für den Familientriathlon in Schwarme gab es viele Überlegungen, welche Möglichkeiten es für die Ausdauersparte gäbe, sich wieder als Veranstalter einer Sportveranstaltung zu präsentieren.
Über seine frühmorgentlichen Laufrunden kam Thorsten mit Kai Barwig ins Gespräch, der selbst Ultraläufer ist und den Traum von einem 100Meilen-Lauf hier in der Region hatte.
Es kam zu ersten Treffen und schnell stand der Entschluss, dass es mit Start und Ziel in Schwarme und dem TSV als ausrichtendem Verein einen solchen Lauf geben wird.
Das Orgateam sind: Kerstin Klasen, Kai Barwig, Thorsten
Glatthor und Martin Ott.
Kai hatte auch die Idee
, in mehreren Schleifen um die Mitte Niedersachsens den Lauf zu planen.

Am 30.09.23 starteten sieben Ultraläufer pünktlich 9Uhr in Schwarme und nach 23:37h stand der Sieger nach absolvierten 168km fest.
Obwohl es nur eine sehr kleine Veranstaltung war, musste ein großer organisatorischer Aufwand betrieben werden. Das Feedback der Läufer, das ausnahmslos positiv ausfiel
, zeigt aber, dass sich alle Mühen und Strapazen gelohnt haben.

Das Orgateam möchte sich bei allen HelferInnen ganz herzlich bedanken!

Mehr zum Lauf auf: www.kleeblattultra.de

Podium 2023

Podium: 2.Pl. Ulrich, 1.Pl. Norman, 3.Pl. Thomas

Strecke gesamtStrecke

 

anbei noch ein Link zur Seite des SG Fulde mit einem Bericht unseres Siegers

Dörverden läuft am 03.09.2023 - und der TSV Schwarme oben auf dem Treppchen

Details
Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 04. September 2023

von Sven

Dass der Sommer zu Ende geht, merkt man daran, dass die Temperaturen langsam in den läuferisch erträglichen Bereich fallen und dass wieder eine große Anzahl an Laufwettkämpfen zu Auswahl stehen. Den Volkslauf "Dörverden läuft" mit Strecken über 1,8 km, 5 km und 10 km kannte ich bisher noch nicht. Der Streckenplan zeigt eine Wendepunktstrecke (mein
erster Gedanke: och nö), die auf asphaltierten Wegen (OK) überwiegend durch Wälder (prima) führt. Also mal ausprobieren.

DoerverdenTeamAm Start standen dann für den TSV Schwarme Thorsten und ich über 10 km, sowie die Lokalmatadorinnen Kerstin und Daniela über 5 km. Zuerst wurden die 10-km-Läufer und -Läuferinnen auf die Reise geschickt. Thorsten gleich vorweg, und er erarbeitete sich gleich einen guten Vorsprung.
Nach 2,5 km sollte die erste Passage des Wendepunkts erfolgen. Während sonst an der Strecke an allen neuralgischen Punkten Helfer (Feuerwehr) standen und Pfeile die Richtung markierten, verließen sich die Organisatoren hier lediglich auf ein Verkehrshütchen. Das war Thorsten - im Gegensatz zu den nachfolgenden Läufern - zu wenig und er lief geradeaus weiter. 150 m extra bis zum Ende der Straße, umdrehen und noch einmal 150 m zurück. Um anderen Läufern eine Chance zu lassen? Naja, jetzt auf Platz 7 zurückgefallen musste er doch noch einmal Gas geben.
Nach etwa der Hälfte des Rennens war er schon wieder vorn. Und nach 10 km beendete er das Rennen siegreich als einziger in unter 40 Minuten - trotz Bonusmeter.

Bei meinem zweiten Straßenlauf nach dreijähriger Pause kam ich auf Platz 7 ins Ziel. Und über fünf Minuten schneller als bei meinen letzten 10-km-Lauf (Martfelder Mühlenlauf 2023).

Kerstin und Daniela gingen anschließend auf die 5-km-Strecke. Daniela vorweg. Lediglich einer Läuferin mussten beide den Vortritt lassen.

Also unterm Strich eine fast optimale Medaillenausbeute für den TSV Schwarme. Von vier Startenden drei Medaillen. Gold für Thorsten über 10 km, Silber und Bronze für Daniela und Kerstin über 5 km. Nur für mich hat's nicht gereicht.
Aber Moment: wenn man meine 5-km-Durchgangszeit 
nimmt, dann wäre das Platz 3 beim 5-km-Lauf und auch ich wäre auf dem
Treppchen. Hätte, wäre, wenn ...

DoerverdenSieger

Grossglockner Trail am 29.07.2029 57 km; 3.300 Meter hoch; 3.900 Meter runter

Details
Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 14. August 2023

von Thorsten

„ÖSTERREICHS ANSPRUCHSVOLLSTER TRAIL-WETTKAMPF: 1.800 Läuferinnen und Läufer aus 43 Nationen und ein sensationelles Publikum verwandelten Kaprun und die umliegende Bergwelt in eine Trailrunning-Arena der Superlative. Auf fünf Distanzen von 16 bis 110 Kilometern ging es für die Athlet:innen bei gemischten Wetterverhältnissen auf technisch anspruchsvolle Trails“, so die Pressenotiz des Veranstalters.

GGT Profil

Wir waren im Urlaub in Österreich. Natürlich rein zufällig in der Nähe von Kaprun, dem Veranstaltungsort des Grossglockner Ultratrails. Statt für die ganze Runde um Österreichs höchsten Gipfel, hatte ich mich diesmal für die 57 km Distanz entschieden. Ich wollte versuchen, „schnell" ins Ziel zu kommen, also ausprobieren, was ich körperlich leisten kann. Meine geplante Rennstrategie auf dieser kürzeren Distanz war genau gegensätzlich zu der Taktik der langen Läufe. 

Baustein 1: Schon sehr früh vorne einreihen und möglichst lange mithalten.

Baustein 2: Keine Verpflegungspausen – Energiezufuhr ausschließlich im Laufen durch Energiegels.

Baustein 3: Maximales Tempo in den Downhills, „Auskoppeln“; Risiko der Überlastung eingehen.

Baustein 4: Vollgas an der Schlüsselstelle (das ist der schwierigste Brocken).

Sehr exakt analysierte ich die gesamte Laufstrecke – auf Karten und im Internet. Eine Schlüsselstelle für meine Taktik war ein sehr langer Downhill (ab km 23), mit einer langen Fortsetzung auf einfachen Forstwegen (bis km 43). Zwei Tage vor dem Wettkampf lief ich diesen Streckenabschnitt dann auch vor Ort. Warum kann dieser Abschnitt so wichtig sein? Nun, als Flachländer ist es generell schon völlig abwegig, sich mit den ganzen „Bergbewohnern“ bei einem solchen Wettkampf zu messen – wenn ich konkurrenzfähig bin, dann in dem flachen Abschnitt. Die Herausforderung für mich besteht jedoch darin, genau dort auch ins Laufen zu kommen - mit Rucksack und Crossschuhen und der Vorbelastung aus den bereits absolvierten Streckenabschnitten.

Mache ich mir zu viele Gedanken? Ist der Lauf überhaupt so genau planbar? Kann diese Taktik aufgehen? 

GGT BergaufDer Wettkampftag begann perfekt. Stabiles Wetter, kein Regen (am Vortag gab es noch Regen und Gewitter). 3.15 Uhr: aufstehen, duschen, anziehen, Haferschleim kochen, nochmals kurz zur Ruhe kommen. Meine Schwester hat mich dann zur Abfahrt der Shuttlebusse nach Kaprun gebracht. 5 Uhr: in einem modernen Reisebus zum Startpunkt meines Laufes, nach Karls am Großglockner gefahren. Während der Fahrt etwas geschlafen, zweites Frühstück mit Haferschleim, fantastischen Sonnenaufgang in einer grandiosen Bergwelt genossen. Schön!

7.30 Uhr der Startschuss zu meinem Wettkampf. Meine Strategie zu Beginn (Baustein 1): Ich wollte mich schnell vorne einreihen und dann versuchen möglichst meine Position zu halten. Anders als bei allen meinen bisherigen Läufen ging es nach ein paar hundert Metern sofort bergauf. Ich lief weit vorne los, wurde jetzt aber bei den leichten Uphill-Passagen sofort wieder von Vielen überholt. Gleichzeitig machte sich sofort meine Plantarsehne in der Fußsohle bemerkbar. Hä? War mein Plan jetzt schon „für die Katz“? Ich nahm etwas Druck raus, der Fuß machte dann im „warmen“ Zustand keine Probleme mehr. Nach ca. 30 Minuten wurde es dann richtig steil. Und? Jetzt war mein Rhythmus da! Ich machte wieder Plätze gut und konnte mithalten. Ich befand mich nun wieder voll im Plan. Nur an welcher Position?

GGT Panorama1:38 Stunden nur stramm berghoch. 1.300 Höhenmeter – für mich ein Genuss. Kraftvoller Stockeinsatz. Ein paar Wenige konnte ich noch überholen, Keiner kam an mir vorbei. Die erste Verpflegungsstation: nur schnell die Trinkflaschen aufgefüllt (Baustein 2). Dann der erste Downhill. Die Downhills, meine absolute Achillessehne. Die Oberschenkelmuskulatur für die Uphills kann man auch ganz gut mit Radfahren trainieren, aber für die Downhills geht’s eigentlich nur mit spezifischem (täglichem) Training in den Bergen. Habe ich mich vor vier Wochen beim Zugspitz-Ultratrail (111 km) vielleicht zu verhalten hinuntergestürzt, wollte ich es jetzt anders machen. All-In und dann schauen wie es weitergeht (Baustein 3). 

Die Downhill-Passage lag mir! Zunächst wellig, dann sehr technisch, steil hinunter, nur schmale Single-Trails – ich konnte meine Position halten. Kurze waagerechte Laufstrecke kurz vor dem Glocknerhaus – hier konnte ich die Technik für die spätere Schlüsselstelle testen. Oje, das wird hart werden! Meine Oberschenkel glühten – ich lief wie auf Eiern – oder wie beim Triathlon, wenn es nach einer harten Radstrecke zum Laufen geht. Hoffnung machte mir jedoch, dass es meinen Mitstreitern auch nicht viel besser ging – ich konnte weiterhin gut mithalten.

Große Verpflegungsstation am Glocknerhaus – jetzt wieder der Baustein 2 meiner Strategie. Bei Ultraläufen nimmt man sich Zeit bei den Verpflegungsstationen, es gibt vielfältiges Essen, Nudeln, Brühe, Obst, Kekse, Kaffee, uvm. Abwechslungsreiches Essen ist bei langen Distanzen wichtig, denn das Entscheidende ist den Magen freundlich zu stimmen. Ich wollte mich jedoch ausschließlich mit meinen eigenen Energiegels versorgen. Also: Trinkflaschen auffüllen und weiter! Einige Weggefährten waren noch am Verpflegungspunkt als ich mich bereits den nächsten langen Anstieg hoch kämpfte. Von über 500 Startern lag ich jetzt an Position 49. Und somit absolut im Soll. Jetzt galt es diesen Rang zu halten!

GGT SeeDie knapp 600 Höhenmeter zur Pfandlscharte hatte ich in weniger als einer Stunde bezwungen. Was jetzt kam, kann ich kaum beschreiben. Ein riesiges steiles Schneefeld zeigte nach unten. Lange Seile waren notdürftig aneinander geknotet. Im Stehen war ein Halten nicht möglich. Auf dem Hosenboden rutschend, die Hacken in den hart gefrorenen Schnee zum Abbremsen und verzweifelt an dem Kletterseil Halt suchend - mit kalten Fingern und mit einem um die Hand gebundenem Halstuch – ging es hinab. Immer schneller wurde die Rutschpartie, am Ende Geröll, irgendwie zum Stoppen kommen - es gelang mir. Adrenalin pur! Kurz ausschütteln und weiter! Immerhin war das jetzt der Beginn des langen Downhills (1.500 Höhenmeter hinunter), der anschließend auf der langen und flachen „Schlüsselstelle“ mündet. Fast vier Stunden war ich bereits unterwegs.

Der Downhill war wieder sehr technisch, steil, anspruchsvoll, maximale Konzentration! Laufen lassen. Weiterhin konnte ich meine Position halten. Ich war auch bergab ungewöhnlich schnell.

Kilometer 32: Das Flachstück (und damit Baustein 4) begann. Meine Schwester mit Ehemann und Tochter waren jetzt an der Strecke. Kühles Wasser. Frische Socken, etwas leichtere Crossschuhe angezogen und weiter – laufend. Es war wie erwartet: hart. Aber ich lief! Voller Fokus auf jeden Schritt. Mittlerweile stand die Sonne im Zenit. Ich konnte auf der langen Passage meine Position festigen, das Feld hatte sich weit auseinandergezogen. 

In Fusch, am Ende des Flachstücks, nochmals Anfeuerung von meinen drei Supportern. Kaltes Wasser über den Kopf und über den Rücken. Ein paar Schlucke getrunken. Über 6 Stunden war ich jetzt unterwegs. Nun berghoch! Der letzte lange und steile Anstieg und dann bergab ins Ziel. 15 km und knapp 900 Höhenmeter lagen jedoch noch vor mir.

Doch, wo war jetzt meine Kraft? Warum machte mir die Sonne so zu schaffen? Schwindel! Mir ging es plötzlich schlecht, sehr schlecht! Was war passiert? Ich hatte zu wenig getrunken, war dehydriert. Die warme Cola in meinen Softflask verursachte noch mehr Übelkeit. Ich brauchte Wasser – sofort! Aber es gab gar keine Verpflegungsstation mehr auf dem Weg ins Ziel. Hätte ich doch nur mehr Wasser getrunken, statt es mir über den Kopf zu gießen. 

Die Zuversicht sank - dann kam das Geschenk! Mitten im Hang, eine Viehtränke! Mit einem kühlen Zufluss! Unfassbar, wie wichtig jetzt dieses Wasser war. Ich habe sehr viel getrunken, zum ersten Mal am heutigen Tag richtig viel getrunken und nicht nur ein paar (zu wenige) Schlückchen. Kopf unters Wasser, den ganzen Körper gekühlt. Immer wieder das Halstuch ins Wasser und im Rücken ausgewrungen. Und weiter. Und es war wieder alles gut. So einfach kann alles wieder gut werden und so einfach hätte ich hier scheitern können. 

Erstaunlicherweise büßte ich in dieser Schwächephase nur wenige Plätze ein, die ich im Vorfeld aber herausgelaufen hatte. Mein Vorsprung aus der „Schlüsselstelle“ reichte noch.

Der letzte Downhill, die letzten 10 km – würde meine Kraft reichen? Eine Schwächephase durfte ich mir jetzt nicht mehr erlauben – zu stark waren die Athleten in meinem Nacken.

Der Abstieg war gefühlt deutlich länger als erwartet und nochmals ein sehr, sehr harter Kampf, aber ich war weiterhin fokussiert. 

GGT ZielUm 16:10 Uhr lief ich –unter dem Applaus meiner Schwester, in Kaprun ins Ziel. 8:39 Stunden war ich unterwegs. Von 439 Teilnehmern habe ich den Gesamtrang 49 belegt (7 Läufer aus Deutschland waren vor mir). In meiner stark besetzten Altersklasse mit 99 Zieleinläufern habe ich den fünften Rang (zweitbester Deutscher) erreicht. 

Meine Strategie ist aufgegangen. Meine Erfolgsbausteine waren gut ausgewählt. Es hat gepasst. 8:39 Stunde Vollgas und Fokussierung. Das klingt jetzt vielleicht etwas zu sachlich, aber genau die Herangehensweise an diesen Lauf und das Umsetzen der einzelnen Punkte, stets am Limit, hat mir diesmal sehr viel Freude bereitet. 

Eine etwas längere Pause im Zielbereich und dann konnte ich tatsächlich das köstlich kalte Ziel-Bier genießen und die Nudeln haben auch geschmeckt. Eine tolle Veranstaltung, ein gelungener Lauf. Ein schöner Tag. Ich war zufrieden – und freue mich auf weitere Abenteuer.

1. Bergheide-Cross in Langendamm

Details
Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 28. Juli 2023

von Kerstin

Am Samstag Nachmittag machten Thorsten und ich uns mit dem Fahrrad von Martfeld bzw. Westen auf den Weg nach Nienburg-Langendamm, um beim dortigen 1. Bergheide-Cross an den Start zu gehen – dabei handelt es sich um eine Veranstaltung, die unter anderem von unserer Sport-Kollegin und Design-Guru Janet Silberfisch auf die Beine gestellt worden ist, die wir gerne „unterstützen“ wollten.
Nach der Anreise wurden dann also die Radklamotten und Schuhe mit der Laufausrüstung getauscht und nach einem kurzen Erkunden der ersten paar Hundert Meter der Strecke, ging es zurück an die Startlinie.

Pünktlich um 17:00 Uhr fiel der Startschuss und quasi pünktlich dazu setzte auch ein leichter Nieselregen ein, der für die Teilnehmenden recht angenehm war. Angeboten waren zwei Distanzen: 5,2 km um 10,4 km – wir gingen auf die zwei Runden für die längere Strecke. Vorne ging gleich „die Post ab“ und etliche Männer stürmten auf den sandigen, von Wurzeln durchzogenen Wegen in den Wald.
Durch die Unebenheiten und auch einen etwas längeren „Anstieg“ war die Strecke war technisch etwas herausfordernd, aber dadurch auch kurzweilig. Man hatte oft die Mitstreiter im Blick und durch einen „Kreuzungspunkt“ der beiden Schleifen hatte ich sogar die Gelegenheit, Thorsten anzufeuern, als er auf seiner zweiten Runde bereits Richtung Ziel abbog, während ich eben noch einmal die Schleife durchlaufen musste, bevor es auch für mich zurückging.

Thorsten ist mit einem ziemlich gleichmäßigen Schnitt von 4:00 min/km durchgelaufen und war nach 38:37 min im Ziel. Ich war auf dem ersten Kilometer „im Sog“ der schnellen Läufer und bin etwas zu schnell eingestiegen, habe mich dann aber auf ein konstantes und „nachhaltiges“ Tempo zurücknehmen können und so auf der zweiten Runde auch noch einige Läufer „einsammeln“ können, so dass ich mit einem 5:10 min/km-Schnitt nach 51:12min im Ziel war.

Durch die Chip-Zeitnahme konnte die Siegerehrung sogar etwas früher als angekündigt stattfinden: wir hatten es beide aufs Podium der Gesamtwertung geschafft und jeweils den 3. Platz belegt!

Eine sehr tolle Veranstaltung: tolle Organisation, kurze Wege im Umfeld, Umkleiden/Toiletten/Duschen vorhanden und eine sehr schöne Strecke in der Natur – gerne wieder! (Anschließend mussten wir dann im leichten Nieselregen und wiederum Gegenwind (der musste gedreht haben) natürlich noch auf unseren Rädern nach Hause „reiten“ – ein umgekehrter Duathlon war es also auch noch.)

Bergheide Cross

  1. BMW Firmenlauf zur Spätschicht 04.07.2023
  2. 23. Verdener Stadt-Lauf am 23.06.23
  3. Zugspitz Ultratrail (ZUT); 113,5 km; 5.122 Meter im Aufstieg
  4. Volksfeststimmung beim Laufwettbewerb „Mensch gegen Maschine“ am 04.06.2023
  5. Hachelauf in Syke am 13.05.2023 als kleine Standortbestimmung
  6. I-Run Achim 2023
  7. 42. Harzquerung - 54 km von Wernigerode nach Nordhausen - Über fünf Stunden „Schmerztraining“
  8. Martfelder Mühlenlauf am 1. Mai geht auch nach dem Tanz in dem Mai
  9. 31. Liebenauer Volkslauf am 23.04.23
  10. Berlin-Halbmarathon 2023: Ich liebe es, wenn ein Plan aufgeht! 😊

Seite 7 von 38

  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11

Kontakt

TSV Schwarme e.V. von 1907
Kirchstraße 51
27327 Schwarme

info@tsv-schwarme.de

Anfahrt:
Sportstätten

Navigation

News
Downloads
Aus dem Vorstand
Fussball
Handball
Ausdauersport
Tischtennis
Turnen

Folge uns

@tsv_schwarme
@tsvschwarme_fussball
@tsvschwarme_handballdamen
@kleeblattultra_schwarme
@tsvschwarme_ausdauer

Impressum
Haftung
Datenschutz

Startseite
Logo image

© 2026 www.ausdauersport-schwarme.de