von Dominik

Der Wettkampf begann für mich ,wie immer, mit der Anreise:

Die war jedoch ziemlich nervenaufreibend, da wir mehr als zwei Stunden in einem Stau standen, der nicht wirklich ein Ende zu haben schien.

Als wir dann endlich angekommen waren, waren wir ungefähr zwanzig Minuten vor unserem eigentlichen Startpfiff am Einrichten unserer Wechselzonen. Dadurch dass sich unsere und die Anreise vieler anderer um einiges verzögerte, wurde dieser, zu Freuden vieler gestresster Ligastarter, verzögert, so dass sich noch genug Zeit bot um mich einigermaßen auf die Sprintdistanz einzustellen.

Der Wetterbericht sagte zwar eine etwas kühlere Temperatur voraus, allerdings wurde es im Stau durch die Sonne so warm, dass ich mich doch etwas überrascht in einer der 8 anfangs doch gar nicht so warmen Bahnen gleiten ließ.

Ehe ich mich versah kam dann das Startsignal und es war daran, die zwölf Bahnen (600 Meter) möglichst schnell hinter sich zu bringen. Auch wenn ich anfangs Startschwierigkeiten mit meiner Brille hatte (mir ist immer Wasser reingekommen), brachte ich die Strecke vergleichsweise gut hinter mich (ich habe mich endlich mal nicht verzählt) und konnte mich flott in die Wechselzone begeben.

Dort lief alles wie geplant und ich freute mich schon auf die zwanzig Kilometer Radstrecke.

Die war durch einiges an auf und ab gestaltet, was mir zum überholen jedoch gut in die Karten spielte. Einige ziemlich „geile“ Kurven, die guten Straßenverhältnisse und die schöne waldnahe Umgebung machten das ganze zu einer super Erfahrung, die ich nur weiterempfehlen kann.

Die Laufstrecke (fünf Kilometer) war jedoch ein bisschen beschwerlicher: Zwar war es im Wald unterm Blätterdach schön kühl und man konnte in den letzten 1-2 Kilometern noch ein bisschen bergab Gas geben, allerdings musste man diese Strecke auch noch vorher über einen längeren Teil Kiesweg hochgelaufen sein. Mir hat es aber trotzdem richtig viel Spaß gemacht.

Alles in allem war es ein richtig schöner Wettkampf und ich freue mich schon auf das nächste Mal!