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Survival Run am 15.09.2012

von Frank Glander

Endlich wieder ein Hindernislauf, hurra! Ich werde dem Großteil der Sparte wohl auch diesmal nicht begreiflich machen können was ihnen an Spaß entgeht, ich erzähl trotzdem einfach mal munter drauf los. Eigentlich sollte ich auch nicht der einzige sein der die Vereinsfarben in den Matsch zieht, denn die Idee sich für den Survival Run anzumelden stammt von Kai-Uwe. Nur hatte seine Leiste leider zwischenzeitlich andere Pläne für ihn gemacht.
survival run 26

Und gerne wäre Nick auch auf der großen Runde gelaufen, durfte aber wegen seines Alters nur am 3km Teens Run teilnehmen. Den er dann wenigstens als Erster hinter sich gebracht hat, Gratulation!

Mein Bruder war wie beim Strongman Run wieder mit dabei, und so machten wir uns ans Werk den Serengeti Park zu rocken. Um 13 Uhr ging`s los, gestartet wurde in vier Blöcken, wofür ich die Veranstalter echt knutschen könnte, denn so wurde der Andrang auf der Strecke entzerrt und man hatte an den Hindernissen keine Wartezeit. Das kann sich der Strongman Run ruhig zum Vorbild nehmen, denn es gibt nichts Nervigeres als mit Adrenalin vollgepumpt in Warteschlangen zu stehen und langsam abzukühlen.

Die ersten 2 bis 3 Kilometer führen durch Wald und Wiese, bis irgendwann die ersten leichten Hindernisse in Form von gestapelten Strohballen auf der Strecke zu überwinden sind. Der Schwierigkeitsgrad beim Survival Run ist insgesamt "machbar". Allerdings kommt auch keine Langeweile auf, trainiert sollte man also schon sein. Die ersten Gehpausemacher haben wir nach knapp zwei Kilometern gesehen, da fragt man sich was für eine Selbsteinschätzung solche Leute haben. Neben den Hindernissen waren ja auch immer noch 8 oder 16 km Strecke zu laufen.

Nach den ersten Sprüngen ging es in die Sandkuhle. Und da Sand allein anscheinend nicht herausfordernd genug ist, wurde die Strecke dort kräftig aus Feuerwehrschläuchen bewässert. Man lief also durch Wasserfontänen und Matschpfützen, die Laufschuhe füllten sich mit einer Mischung aus Wasser und Sand. An den trockenen Stellen musten wir zum ersten mal auf die Knie und unter Gittern entlangkrabbeln.

Dann ging es wieder in den Wald wo weiter fröhlich gekrabbelt, geklettert und gesprungen wurde. Am Ende eines Aufstiegs ging es etwas steiler bergab, auch hier wurde wieder aus vollen Schläuchen Wasser auf die Strecke gespritzt. Man landete dann in dem Bereich des Serengeti Parks in dem sonst die Dschungel Safari stattfindet. An den Seiten stehen animierte Tierattrappen von Elefanten und Krokodilen, die dem Ganzen etwas Flair verleihen. Hier werden die Füße richtig nass, da es durch meterlange Pfützen geht. Man läuft durch eine Nebelwand, Feuer ist auch zu sehen, und es geht an einem Wasserfall vorbei.
survival run 13

Es folgt ein Bereich in dem man ein paar Kletter- und Krabbelhindernisse vor Zuschauern absolvieren muss. Gut zum posieren für Fotos.
survival run 23 Danach gibt`s wieder Wasser, diesmal zum Trinken. Wasserscheu durfte man auch nicht sein, denn es folgten drei etwa hüfttiefe Gräben die zu durchwaten waren. Schön matschig das Ganze. Über eine rutschige Holzbrücke geht`s erstmal raus aus dem Wald.

Auf den nächsten Hügel geht es über eine nasse Plane, zum Glück liegen Seile bereit an denen man sich hochziehen kann. Man läuft jetzt direkt durch den Vergnügungspark am Autoscooter vorbei und landet an der Schwimmstrecke. 30 Meter lang und 17 Grad "warm". Die Teilnehmer können sich entscheiden ob sie schwimmen wollen oder lieber daran vorbei laufen. Dafür schwimmen erstaunlich viele. Ist ja auch richtig so, wenn man schon an so einem Lauf teilnimmt, dann auch komplett. Das Wasser ist dann auch recht frisch - und ziemlich dreckig, wir sehen hinterher aus wie schwarz angemalt.

Die nächste Gemeinheit folgt in Form einer Hinderniswand, sehr hoch und ohne Steiglöcher. Zum Glück waren direkt daneben etwa gleichhoch gestapelte Paletten, die etwas leichter zu überwinden waren. Zum Schluss der Runde ging es in den Start- und Zielbereich wo noch einmal zur Belustigung der Zuschauer mehr oder weniger schwierige Hindernisse zu überwinden waren. Wer die lange Variante gewählt hatte machte sich jetzt auf die zweite Runde. Und die machte sogar noch mehr Spaß als die erste, da man wusste was einem bevorsteht und weil auf der Strecke weniger los war.
survival run 21

Glücklich und ausgepowert landet man irgendwann im Ziel, bekommt eine schicke Medaille und hat viel zu erzählen. So wie ich es jetzt getan habe. Und glaubt`s mir endlich, es ist ein WAHN-SINNS-SPAß!!! :)

Anmerkung von Kai-Uwe:

Zugucken hat echt Bock auf Mehr gemacht: Daher bin ich im nächsten Jahr auf jeden Fall dabei!


   
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