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von Michael

Auch wenn die Location an Mooriges Brackwasser denken ließe, so war das Wasser an sich nicht das Problem. Eher der Randbereich in der Wechselzonge war als Waldweg deutlich matschig. und: Immerhin traten wir nach über 1 Jahr pandemischer Pause gleich nach letztem Sprint-Tri-Wochenende erneut an. Wie sich später zeigte, düsten die meisten in der Reihe ihrer Radständer komplett bis zum Ende durch, um gar nicht erst mit den Reifen im Moorast landen zu müssen.

Leider konnten auch diesmal viele mögliche Kandidaten nicht antreten - sei es aus beruflichen o gesundheitlichen Gründen. Schade.

Buchholz Gruppenbild

Am Start also diesmal Kerstin u Daniela, Erik u Ralf, u meine Person. Andreas u Thorsten waren diesmal leider verhindert. Henning Huth trat noch außerhalb unseres offiziellen Kaders in der  offenen Klasse an. Klasse war, dass diesmal Besucher bzw Begleiter offiziell möglich waren, und dies wurde von Jonas genutzt, um uns an diversen Stellen anzufeuern(- fast gleichzeitig- - hatte ich den Eindruck, blitzte er an verschiedenen Streckenpunkten auf... u feuerte großartig an. )

Die Orga war auch diesmal recht gut. Der Freiwasserstart wurde für die Wenigen OHNE Neo allerdings etwas zur zeitlichen Geduldsprobe. bei 17 °C Wassertemperatur sicher nicht  gewöhnungsbedürftig,aber irgendwie im Neo auch nicht so problembehaftet, da es zu diesem Zeitpunkt nur schlappe 14 Grad Außentemperatur waren.

Nach kaum möglichem Einschwimmen bzw. raschem Zurückpfeifen der ersten Einschwimm-Wiligen durften wir mit o ohne Neo gefühlte 5 min noch stehend im halbtiefen Wasser warten, bis es dann plötzlich los ging. Nach 500m Neo-Rudern kam man ganz gut in Tritt. Nur der ein o die andere nicht so schnell aus dem NEO. Kerstin u ich hatten wohl beide eher zu langen Bodenkontakt, bis sich die Füsse auf den Pedalen fanden. Egal. Jeder von uns hatte nach dem Neo glaube ich nicht das Bedürfnis trotz 14°Temperatur, evtl wg Außentemperatur doch etwas noch über den Einteiler ziehen zu wollen. Es wurde nun wurde mächtig aufgeholt und überholt, wo es eben ging. Dennoch war ich niemals in der Lage, Ralf am Horizont zu erblicken. Unbestätigten Verdächtigungen oder Gerüchten zu Folge hatte er zuvor in Italien im Urlaub trainiert?

Die Radstrecke war vorbildlich von vielen Helfern an entscheidenden Kurven o Abschnitten besetzt, und die Runde musste ingesamt 4x auf mögliche Rückenwindpassagen u Überhol-Fenster geprüft angefahren werden. Denn etwas Wind hatte man an wenigen Ecken schon. Jonas beglückte bereits beim ersten Zwischenziel mit Anfeuern die Radler.

Man hatte das Gefühl, dadurch nicht langsamer werden zu dürfen. danke.

Dennoch- die 2x um den See anschließend herum bei leichten Schotter u Baumwurzelpassagen zu laufen(letztere aber via Farbe markiert) ließen einen spüren, was man an Training in der Woche zuvor ggf. nochmals hätte machen können, leider war wetterbedingt das Koppeltraining ausgefallen. So kam erst auf den letzten 1000m mit geteertem Weg die Zuversicht zurück, hier wie eigentlich schon nach ca 2km Verschnaufpause nach Radgummiperformance bis zuletzt ... endlich mal das Hacken-Gas bei sogn. Sprint-Disziplin auch beim Lauf-Trail zu finden oder mit genügend aerober Energieunterstützung nun den Puls im anaeroben Sektor bis zur Ziel-Linie mit entsprechender Schritt- u Gesamt-Geschwindigkeit zu halten... -Auch hier fand sich besagter Anfeuerer Jonas am Start. Während ich noch ca 500m zuvor von einem Triteam-Kontrahenten überholt worden war, gab mir der Teerkontakt und die zurückgewonnene Luft in meinen Lungen das Gefühl, ihn evtl wieder einzuholen, während andere besser Trainierte dies bereits in der 1.Runde beim getan hatten.... das gelang auch- Jonas rief: komm, nur noch 50m- ich sprintete also mit meinen vermeintlich letzten Körnern geradeaus an ihm vorbei auf die vermeintliche Ziellinie zu u begann langsamer zu werden, als mir gewahr wurde- ähäh, Du musst nochmals 50m rechts rum ! also - nochmals weiter und schließlich sofort u glücklich im kurzen Zieleinlauf.

Ralf stand schon abgekühlt mit Getränk da(souverän 6 min vor mir, es folgten recht rasant die Teamkolleginnen u Kollegen, und alle waren glücklich, unverletzt und sehenswert bzgl Zeit und stattgehabtem Trainings-Aufwand, doch recht gute Zeiten absolviert zu haben: Ralf-1:06:47/ ich 1:12:39, dicht verfolgt von Kerstin, die mich ohne meinen Sprint vermutlich eingeholt hätte- mit 1:13:02 knapp hinter mir, dann kurz hintereinander Erik u Daniela mit 1:18:30 bzw :33. Respekt.

Nach Belohnung mit Kaltgetränken und Obst waren wir alle froh, endlich mal wieder 2 Tri-Wettkämpfe seit der Pandemie in diesem Jahr mitgemacht haben zu können. Ich habe es sehr genossen und freue mich schon auf die hoffentlich nächste Saison draußen.

   
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