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von Kerstin

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Nach langen Monaten der Vorfreude – hatte ich mich doch bereits im letzten November für diese Veranstaltung angemeldet – war es am vergangenen Freitag nun endlich soweit:
es ging in die Wikinger-Stadt Schleswig, um bei der Premiere des „Viking-Triathlons“ dabei zu sein.

Nach unserer Ankunft ging es zunächst einmal zur Startunterlagenausgabe und danach wurde das Wettkampfgelände zum ersten Mal in Augenschein genommen: das sah alles klasse und sehr professionell aus – und die Kulisse in den Kaiserwiesen direkt am Luisenbad an der Schlei strahlte ebenfalls im Sonnenschein!

Da es für den Check-in noch etwas zu früh war, machten wir uns zunächst auf den Weg zum WoMo-Stellplatz am Yachthafen, um die „eigens angereisten“ Schlachtenbummler Wenke und Jörg zu begrüßen – sie hatten ihren Rückweg aus dem Schweden-Urlaub (siehe Bericht „Vätternrundan“) so geplant, dass sie mich anfeuern konnten! 
Während wir ihrem Reisebericht lauschten, zog ein kurzes Unwetter auf und wir schafften es gerade noch rechtzeitig zurück ins Hotel – gut, dass wir das Rad noch nicht eingecheckt hatten!

Nach kurzer Zeit hatte das Wetter sich beruhigt und wir schoben mit Rad und „Sack & Pack“ rüber in die Wechselzone, um alles vorzubereiten – dann wurde noch kurz das Angebot des Food Festivals begutachtet und danach hieß es, die Beine hochzulegen, die Konzentration aufzubauen und sich auf den morgigen Tag zu freuen.

Dadurch, dass der Start erst um 10:00 Uhr war, konnten wir den Morgen ganz in Ruhe starten und ich war gegen 08:45 h wieder in der Wechselzone, um alle Utensilien parat zu legen, damit bei den Wechseln alles ohne Pannen ablaufen konnte – nochmal die Luft auf den Rädern nachgepumpt, die Tasche verräumt und dann mit Neo über dem Arm, Badekappe und Schwimmbrille in der Hand noch ein wenig im Schatten sitzen.
Wichtiger Hinweis von Coach Martin: raus aus der Sonne und nicht Rumstehen vorm Wettkampf!

Mit einem Rolling Start – der mir sehr entgegen kommt – ging es dann immer zu sechst gleichzeitig, alle 5 Sekunden in die Schlei: ich konnte sofort einen guten Rhythmus finden, es gab nur gelegentlich einige wenige und glimpfliche „Rempler“, die Bojen waren gut zu erkennen und es war einfach nur schön!
Gegen Ende der Schwimmstrecke hatte ich kurz überlegt, dass es eigentlich doch ganz schön wäre, noch länger im Wasser bleiben zu können… aber es heißt ja Triathlon, also raus aus dem Wasser – kurz die ersten Zurufe des Anhangs aufnehmen - und dann rauf aufs Rad!

Der Wechsel klappte zügig und kurz nach dem Aufstieg stand der Fanclub bestehend aus Jens, Jörg und Martin schon wieder zur Aufmunterung an der Absperrung – es ging einen „kurzen Stich“ raus aus Schleswig und dann direkt auf einen Rundkurs auf der vollständig gesperrten B76!
3 Runden galt es dort zwischen den Abzweigen nach Schuby und Sieverstedt zu absolvieren – super Asphalt, wenig Höhenmeter und auch der Wind hielt sich in Grenzen – das rollte ganz gut. Bei meiner letzten Vorbeifahrt am Verpflegungspunkt habe ich noch einmal frisches Wasser nachgefasst (was auch unfallfrei geklappt hat!) und dann ging’s schon zurück in die Wechselzone.

Runter vom Rad, rein in die Laufschuhe: noch schnell das restliche Wasser aus der Trinkflasche zur Abkühlung über den Kopf und ab auf die Laufstrecke. Hinter der ersten Biegung lauerten mir dann wieder „drei Gestalten mit Handy-Kameras“ auf – danach ging es in der prallen Sonne zunächst entlang der Schlei, dann wurde ein Bogen gelaufen, um unter B76 hindurch zu gelangen: durch eine Baustelle mit einigen unebenen Passagen, dann ein erster kleiner Anstieg, gefolgt von ein wenig Naturpfaden (dadurch im Schatten) hin zum Schloss Gottorf.
Dort ging es wunderschön über das Schlossgelände (ein wenig Kopfsteinpflaster inklusive) und durch den angrenzenden Park – die erste Wasserstelle bei km 3 war heiß ersehnt.
Auf der ersten Runde ging es von dort links eine kleine Allee mit einer leichten Steigung hinauf und dann „in Wellen“ oberhalb der Schlei weiter, bevor bei km 5 nach einer kurzen abfallenden Passage bereits die zweite Verpflegungsstation, inkl. optionaler Gartenschlauchdusche, erreicht war.
Weiter ging es ein wenig rauf und runter, vorbei am Schleswiger Dom und zurück in das weitläufige Gelände der Kaiserwiesen, wo bei km 7 die erste Runde vollbracht war – nur noch 2!

Auf der zweiten Runde ging es an der Verpflegungsstation am Gottorfer Schloss dann rechts weiter und der Anstieg dort hatte es mächtig in sich, aber ich schaffte es – dieses Mal noch – im Laufschritt. Beim Durchlaufen der Königswiesen hatte sich mit Silvia und Magnus zwischenzeitlich noch weitere Unterstützung eingefunden und ich wurde mit lautem Glockengeläut angefeuert und in die letzte Runde geschickt. Am Gottorfer Schloss entschied ich mich in der Schlussrunde den Anstieg lieber „zügig hoch zu schreiten“ als mich völlig abzuschießen. Ab da waren es dann ja auch nur noch 4 km, so dass ich mich auf den „Endspurt“ vorbereiten konnte: mit dem letztmaligen Einlauf in die Königswiesen kam schon das Grinsen ins Gesicht und auf den letzten paar hundert Metern habe ich noch einige AthletInnen hinter mir lassen können – nach 5:39:22 blieb die Uhr offiziell für mich stehen ein absolut wunderbarer Wettkampf war zu Ende!

Nach Genuss der Zielverpflegung und kurzer Regeneration vor Ort, ging’s dann zum Check-out und zurück ins Hotel – gerade rechtzeitig vor einem heftigen Regenschauer. Nachdem es wieder aufgehört hatte zu regnen, bin ich nochmal – für ein wohlverdientes Eis – zurück zum Veranstaltungsgelände und dort auf die ausgehängte Ergebnisliste gestoßen:

da stand, dass ich den 2. Platz in meiner Altersklasse erreicht hatte! Also, zurück ins Hotel, Jens einsammeln und ab zur Siegerehrung – die standesgemäß von einem Wikinger begleitet wurde!

Mein Fazit: eine sehr tolle Veranstaltung in einer wunderschönen Kulisse, sehr stimmungsvoll, großartig organisiert und mit einem tollen Helfer-Team an allen Stellen, definitiv empfehlenswert!
ZuschauerUnd ein großer Dank geht an die unermüdliche Fan-Crew (im Bild fehlen Silvia & Magnus), die mich durch den gesamten Wettkampf "getragen" hat!

Siegerin

Wikinger

Medaille

 

 

   
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