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Cyclocross-Rennen in Osterholz bei Okel

von Niclaas

Das Crossrennen des RSV Bruchhausen-Vilsen konnte dieses Jahr leider nicht auf der altbewährten Strecke in Barrien ausgetragen werden, sondern wurde auf die Motor-Cross-Bahn nach Osterholz verlegt. Eigentlich wollte ich die Strecke am Donnerstag Abend noch abfahren um zu wissen was mich erwartet. Unter einer Motor-Cross-Strecke, welche für ein Radrennen benutzt werden sollte konnte ich mir nur wenig vorstellen. Da es am Donnerstag dann aber kräftig regnete, ließ ich es dann sein und ging lieber zum Lauftreff. Ist ja das gleiche. Man fährt, beziehungsweise läuft, Runden.

Am Sonntag Morgen schien dann auch die Sonne und es war eine angenehme Fahrt mit dem Rad nach Osterholz.

Als wir ankamen, war der erste Eindruck ein hügeliger. Irgendwie schafft Google Maps es nicht Höhenmeter anzuzeigen. Die Strecke schien bereits auf den ersten Blick anspruchsvoll und abwechslungsreich zu sein. Dieser Eindruck bestätigte sich dann auch während des Einfahrens. Kurze gerade Passagen um zu Drücken, kleine Hügel, enge Kurven, kleine Hürden und genügend Matsch. Alles zusammen genommen, perfekt für einen Cross-Kurs. Thomas und Suse waren ebenfalls gekommen zum Zuschauen und Anfeuern.

Cyclocross 2Nach dem Startschuss schaffte ich es diesmal mich etwas weiter vorne zu positionieren. Konnte aber nicht dem hohen Anfangstempo der Ersten folgen. Die nächsten Runden schaffte ich es ein hohes Grundtempo zu fahren und mich immer weiter nach vorne zu schieben.
Plötzlich hörte ich weitere Anfeuerungsrufe, die ich nicht zuordnen konnte und mir den Rest der Runde Rätsel aufgaben. Leider konnte ich nicht auf die Zuschauer achten, da man an dieser Stelle gut überholen konnte und mich das Anfeuern zusätzlich motivierte alles aus mir rauszuholen. Das Rätsel blieb also weiter bestehen.

Als ich hörte, dass die ersten Fahrer nur noch zwei Runden zu fahren hatten versuchte ich mich weiter zu motivieren, obwohl meine Beine immer wackeliger wurden. Als die Glocke ertönte, welche die letzte Runde einläutet, versuchte ich nach hinten abzusichern und mich nicht mehr überholen zu lassen.

Im Ziel angekommen löste sich das Rätsel; Kai-Uwe und Jörg hatten einen Abstecher während ihrer sonntäglichen Radausfahrt gemacht, um sich das Rennen anzusehen. Sofort wurde ich gefragt ob ich meinen dritten Platz halten konnte und ob ich wirklich Dritter geworden sei. Ich hatte bei all den Überholvorgängen und Überrundungen längst den Überblick verloren, sodass wir erst auf die Ergebnislisten warten mussten. Dort stand es dann schwarz auf weiß: Dritter!
Cyclocross 1

Nach 42:18 Minuten erschöpft aber glücklich im Ziel. Wenn es nach mir geht sehen wir uns auch im nächsten Jahr wieder auf der Motor-Cross-Strecke.

   
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