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Am 1.4. stand das erste Saisonhighlight und der erste Wettkampf meines Lebens an, auf den ich mich vorbereitet habe, mit Trainingsplan und allem drum und dran.

Der Marathonstart war für 11:10 geplant, und sollte zwei Halbmarathon-Runden durch die Stadt führen.

Während der Fahrt nach Freiburg wuchs auch die Nervosität, zum Glück hatte ich aber mit dem Vater meiner Freundin einen erfahrenen Marathonläufer an meiner Seite, der den Freiburg-Marathon bereits gelaufen ist.

Die Sonne schien, die Temperatur war noch etwas kühl kletterte aber später während des Laufes noch auf angenehme 15°.

Der Weg zum Start gestaltete sich etwas schwierig, da wir uns mit dem aufwärmen etwas Zeit gelassen hatten und wir uns von hinten bis zu unserem Startblock durchschieben mussten. Der Blick zurück war dann sehr imposant, da der Marathon zusammen mit dem Halbmarathon und den Staffeln zusammen gestartet wurde. Später erfuhren wir im Radio, dass insgesamt 11000 Menschen teilnahmen. 

Bei der Startaufstellung löste sich dann auch der letzte Rest Anspannung und endlich fiel der Startschuss. Leider hatte ich von Beginn an Schwierigkeiten das angepeilte Tempo zu halten, und nach der Hälfte musste ich dann auch den Pacemaker mit dem lustigen Ballon ziehen lassen und mein eigenes Tempo laufen, was auf jeden Fall die richtige Entscheidung war, schließlich ist man ja im Urlaub und nicht auf der Flucht, oder?

Freiburg

Die 2. Runde des Marathons hat dementsprechend auch viel mehr Spaß gemacht und ich konnte  mir Freiburg ein wenig ansehen, wie man sich halt während eines Wettkampfes die Stadt ansehen kann. Die Organisatoren hatten 42 Bands engagiert, zwar konnte man als Teilnehmer sich die Bands nicht anhören, profitierte jedoch von den Zuschauern, die sich die Bands anhörten. Im letzten Drittel der Runden führte die Strecke durch die Freiburger Innenstadt und über Kopfsteinpflaster, was in der  ersten Runde noch für Abwechslung sorgte, in der zweiten allerdings an den Kräften zerrte. Bei Kilometer 40 musste ich mich dann doch noch quälen, nachdem ich schon dachte der Mann mit dem Hammer würde mich verschonen.  Auf den letzten Metern standen aber noch meine Freundin und ihre Mutter, was noch einmal die letzten Kräfte mobilisierte. Im Ziel bin ich dann schnurstracks zum Bierstand humpelt und hab schön einen gehoben (natürlich alk-frei), warum auch nicht wenn das lokale Bier schon den Marathon sponsert. Dann schnell zwei Bier geschnappt und die nächsten Finisher angesehen. Einige kamen relativ entspannt ins Ziel, Andere mit blutigen Brustwarzen, was  ich sowohl mit Grauen, als auch einer gehörigen Respekt beobachtete. Kurz darauf kam der Vater meiner Freundin ins Ziel und wir haben den Marathon zusammen begossen.

Danach noch schnell duschen und ab zurück in die Jugendherberge. Der Urlaub konnte beginnen, ging dann allerdings genauso aktiv weiter mit Wandertouren, klettern und Bergläufen. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden...

Vielen Dank an Franziska, Franz und Ilse für die Unterstützung und den schönen Tag.

3:16:50

   
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